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dychterFyrst

Fleisch


Zu 1000 dicht an dicht.
Sonnenschein gibt es für sie nicht.
Schwanz kupiert und Horn beschnitten,
Monate lang im Stall gelitten.

In Fäkalien sich bewegen,
in Käfigen Folter überleben.
Am Ende steht der Bolzenschuss,
für unser'n Massenmachtgenuss.

Ferkel schreien beim Kastrieren,
auf Artgenossen urinieren.
Im Wimpernschlag Kücken geschreddert.
Singvögel tot im Zaun verheddert.

Blutlachen umringt Mutter Erde,
dass alles Leichenberge werde.
Das Tier gequält für unsre Gier,
bis gar kein Leben herrscht mehr hier.

Jeder Schmetterling verweht im Nichts,
unter Pestiziden-, Gülle-, Düngerschicht.
Bienensterben überall,
kaum einer hört den großen Knall.

dat Maddin


Reposted byGedichte Gedichte

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